Soziales Engangement

Soziales Engagement

Grundsätze:

  • Wir bevorzugen jährlich wiederkehrende, langfristige Projekte.
  • Projekte für Kinder und Jugendliche, insbesondere in der erweiterten Region Belp-Gürbetal haben Vorrang.
  • Wir unterstützen übergeordnete Kiwanis-Projekte, sofern sie uns überzeugen (zB Eliminate mit UNICEF)
  • Die Projekte umfassen einen persönlichen Arbeitseinsatz und / oder finanzielle Beiträge.
  • Wir setzen uns dort ein, wo das öffentliche Gemeinwesen und die grossen Wohlfahrtsorganisationen nicht oder nur unvollständig tätig werden können.
  • Unsere Sozialaktionen sollen dazu beitragen, den Club und seine Zielsetzungen bei der Bevölkerung bekannt zu machen.

 

Langfristiges Projekt:

Seit 2010 sind wir mit der Stiftung Olav Asteson in Hinterfultigen und Rüeggisberg freundschaftlich verbunden. Die Stiftung bezweckt die Errichtung und den Betrieb von sozialpädagogischen Wohngemeinschaften sowie ähnlichen Einrichtungen für Behinderte.

Im Sommer 2010 haben wir mit den körperlich und geistig behinderten Bewohnern und dem Betreuungsteam einen Ausflug an den Thunersee gemacht. Beim gemeinsamen Mittagessen auf dem Schiff haben wir ein erstes Bild von der grossen Arbeit erhalten, die das Betreuungsteam täglich zu bewältigen hat. Der Spaziergang entlang des Thunersees gab uns Kiwanern die Gelegenheit, mit den Stiftungsbewohnern Kontakt aufzunehmen. In der Kirche Amsoldingen übten wir uns im gemeinsamen Singen. Die Behinderten haben dies mit Bravour gemacht, während wir Nichtbehinderten uns mit den Melodien und Texten schwer taten. Welch eine Freude für unsere Gäste. Sie tanzten um uns, zeigten uns ihre Welt.

Die glücklichen Gesichter aller Beteiligten und die lachenden Augen der Bewohner haben uns den Entscheid für ein weiteres Engagement leicht gemacht.

Seit diesem positiven Erlebnis sind wir am jährlich stattfindenden Kulturfestival für das Catering des Nachtessens zuständig. Jeweils am Vorabend ist eine kleine Anzahl Kiwaner in der Küche mit den Vorarbeiten beschäftigt. Am späten Samstagnachmittag dürfen wir dann die Bewohner mit ihren Eltern und Freunden, das Betreuungsteam sowie die Gäste des Kulturfestivals kulinarisch verwöhnen. Als Höhepunkt winkt jeweils das Dessert, das bei den Bewohnern einen grossen Anklang findet. Im Anschluss dürfen wir Kiwaner das Kulturprogramm mitgeniessen.

Dank dem langjährigen Sozialprojekt konnten wir das gegenseitige Vertrauen gewinnen und die Freundschaft pflegen. Wir werden jeweils herzlich und voller Vorfreude empfangen. Was gibt es schöneres, als diese lachenden Gesichter!